Hier sitze ich nun … es ist fast 5 Uhr morgens und die Stimmen meiner identitären Mitstreiter verhallen so langsam. Eine surreale Ruhe macht sich breit und ich bilde mir ein, die ersten Sonnenstrahlen zu erahnen. Die Vögel draußen haben begonnen zu zwitschern und vereinigen sich mit dem süßen Geschnarche meines Mädchens, die mal wieder eine komplette Nacht auf meine körperliche Nähe beim Beischlaf verzichten mußte.

Es geht voran und bevor mein kleiner Schatz ohne mich schlafen ging, stellte sie mir noch in Aussicht, mich beim Verteilen der “Zen Of Anger” Flyer zu begleiten und mir generell dabei zu helfen. Das finde ich gut, denn es ist ja auch ihr Land, auch ihre Heimat, die bedroht wird und sie als deutsches Mädchen nochmal ganz explizit. Ich weiß zwar nicht wieviel von ihrem Wunsch an meiner Seite zu sein bei dieser Aktion, patriotisches Engagement ist und wieviel der schlichte Wunsch, mehr Zeit mit ihrem Mann zu verbringen *thihi* aber ich freue mich einfach über diese einfache, kleine Freude, die mir aber sehr wichtig ist.

Es ist das gemeinsame Erleben … dieses “aus der Not eine Tugend machen” … im Angesicht der aktuellen Probleme, schweißt der Kampf gegen die Zustände in unserem Land und unserem Kontinent, uns besonders zusammen. Unsere Liebe gedeiht prächtig, auch wenn das fast schon eine groteske Feststellung ist, auch wenn jedoch äusserst wahr und auf den Punkt gebracht. Ich bin im Kampfmodus, aber ich bin auch glücklich. Und was mein Mädchen betrifft, so gibt es keine Person auf dieser Welt, mit der ich lieber Gelassen in den Widerstand gehen möchte.

– Robby

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